Wer sich in seinem Urlaub einmal erholen und dabei trotzdem sportlich etwas aktiv sein will, dem empfehlen wir, es mit einer ausgiebigen Radtour zu versuchen. Wenn man von vornherein gut vorbereitet und entsprechend ausgerüstet ist, können nämlich auch die längsten Radtouren völlig stressfrei verlaufen.

Ein Genuss für Zweiradfans und Naturfreunde

Eine der bekanntesten Strecken in Österreich ist die berüchtigte Kamp-Thaya-March-Radroute. Sie hat eine Länge von mehr als 420 Kilometern und führt mitten durch die idyllischen Landschaften Niederösterreichs entlang der Flüsse Kamp, Thaya und March. Sie beginnt in der Stadt Krems an der Donau im Norden des Landes und endet im östlich gelegenen Marchegg nahe der tschechischen Grenze.

Es geht über die Weinstadt Langenlois, anschließend über die etwa 115 Kilometer lange Teilstrecke des Kamptalwegs und über die Stadt Gars nach Rothenburg. Dann fährt man über Altenburg, Rastenfeld, Zwettl und Waidhofen nach Raabs. Durch die wunderschönen Weinanbaugebiete Österreichs geht es entlang der tschechischen Staatsgrenze von Retz und Laa nach Hohenau, bis man das Endziel in der Stadt Marchegg erreicht hat.

Im Verlauf der Reise gibt es Teil-Abschnitte für jeden Geschmack. Sowohl entspannte Radwanderungen als auch etwas anstrengendere Berg-Auffahrten gehören zum Programm. Aber zum Glück gibt es ja heute die halb- und voll-unterstützten motorisierten E-Bikes, für diejenigen, die etwas mogeln oder einfach nur die Landschaft genießen wollen. Und keine Sorge, es gibt natürlich auf vielen Teilstrecken die Möglichkeit, in einen Zug einzusteigen und sein zweirädriges Gefährt einfach bis zur nächsten Station mitzunehmen.

Im Prinzip kann man die Strecke locker in neun Tagen bewältigen, aber es spricht nichts dagegen, sich an einigen Orten auch mal etwas länger aufzuhalten.

Denn die meisten sehen beispielsweise das sogenannte Weinviertel nicht alle Tage. Und wenn das Wetter mitspielt, will man doch vielleicht auch ein paar tolle Erinnerungen einfangen oder in der Natur übernachten. Entlang der Strecke wird man immer wieder Gelegenheiten finden, beispielsweise mittelalterliche Gebäude und Sehenswürdigkeiten zu bestaunen und zu besichtigen.